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Sonntag, 23. August 2026 · Berlin

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„Spider-Man: Brand New Day“ bleibt an der Spitze, „Insidious 6“ startet stark

Sony dominiert die US-Kinocharts: „Spider-Man: Brand New Day“ holt am vierten Wochenende 39 Millionen Dollar, während „Insidious: Out of the Further“ mit 25,3 Millionen Dollar auf Platz zwei startet.

„Spider-Man: Brand New Day“ bleibt an der Spitze, „Insidious 6“ startet stark
Box Office: ‘Spider-Man: Brand New Day’ Triumphs Again in Fourth Weekend With $39 Million, ‘Insidious 6’ Launches to $25 Million

Die Kinocharts gehören weiterhin Sony: „Spider-Man: Brand New Day“ bleibt mit 39 Millionen Dollar am vierten Wochenende die Nummer eins in den USA. Der Marvel-Film setzt sich damit erneut gegen alle Neustarts durch und festigt seine Position als erfolgreichster Film des Sommers. Auf Platz zwei folgt mit „Insidious: Out of the Further“ ebenfalls eine Sony-Produktion, die am Startwochenende 25,3 Millionen Dollar einspielte.

Der sechste Teil der Horror-Reihe startete in 3.303 Kinos und übertraf damit die Erwartungen der Branche. Die „Insidious“-Reihe hat nun weltweit die Marke von 800 Millionen Dollar überschritten. Der neue Film setzt die Geschichte der Familie Lambert fort und wurde von Screen Gems, Blumhouse, Atomic Monster und Stage 6 produziert. Kritiker lobten vor allem die Rückkehr zu den Wurzeln der Reihe mit einem Fokus auf psychologischen Horror statt auf Jump-Scares.

„Spider-Man: Brand New Day“ spielte am vierten Wochenende an 4.006 Standorten 39 Millionen Dollar ein. Weltweit kommt der Film auf 109 Millionen Dollar am vierten Wochenende, ein Rückgang von 43 Prozent im Vergleich zum Vorwochenende. Damit liegt das Ergebnis deutlich über den Prognosen von 85 Millionen Dollar. Die internationalen Einnahmen betragen 70 Millionen Dollar, während der US-Markt 39 Millionen Dollar beisteuert.

Der anhaltende Erfolg von „Spider-Man: Brand New Day“ ist bemerkenswert, da der Film bereits in der vierten Woche läuft und sich dennoch gegen mehrere Neustarts behaupten konnte. Die Produktion mit Tom Holland in der Hauptrolle hat sich als Publikumsmagnet erwiesen und profitiert von positiven Mundpropaganda-Effekten. Auch die internationale Vermarktung zahlt sich aus: In vielen Märkten läuft der Film weiterhin in den größten Kinosälen.

Die Konkurrenz hatte es an diesem Wochenende schwer. Mehrere neue Produktionen starteten deutlich schwächer als erwartet und konnten nicht mit den beiden Sony-Filmen mithalten. Branchenbeobachter führen dies auf die starke Markenbindung der beiden Franchises zurück. Während „Spider-Man“ ein etabliertes Superhelden-Universum bedient, hat sich „Insidious“ als verlässliche Horror-Marke etabliert, die ein treues Stammpublikum anspricht.

Für Sony ist das Wochenende ein doppelter Erfolg: Der Konzern besetzt nicht nur die beiden Spitzenplätze, sondern kann auch auf solide internationale Zahlen verweisen. Die Kombination aus familienfreundlichem Superhelden-Spektakel und Horror für ein erwachseneres Publikum erweist sich als strategisch klug. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob „Spider-Man: Brand New Day“ die Marke von einer Milliarde Dollar weltweit knacken kann.

Lukas Seifert

Autor

Sportredakteur

Lukas Seifert berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.