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Sonntag, 23. August 2026 · Berlin

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Ernährungsberater erklärt, welches Öl sich zum Braten eignet

Ein bekannter Ernährungsberater hat sich in den sozialen Medien zu gängigen Speiseölen geäußert und erklärt, welche Sorten sich zum Braten eignen. Dabei räumt er mit einem weit verbreiteten Irrtum auf und gibt klare Empfehlungen für den Alltag.

Ernährungsberater erklärt, welches Öl sich zum Braten eignet
Dietetyk radzi, na czym smażyć. Wiele osób wciąż popełnia ten błąd

Die Frage nach dem richtigen Öl zum Braten beschäftigt viele Hobbyköche – und sorgt unter Expertinnen und Experten seit Jahren für Diskussionen. Besonders Rapsöl steht dabei immer wieder im Mittelpunkt widersprüchlicher Empfehlungen. Nun hat sich ein bekannter Ernährungsberater in den sozialen Medien zu Wort gemeldet und klargestellt, welche Öle und Fette sich tatsächlich zum Braten eignen und welcher Fehler dabei besonders häufig gemacht wird.

Der Experte betont, dass nicht jedes Öl für hohe Temperaturen geeignet ist. Entscheidend sei der Rauchpunkt, also die Temperatur, ab der ein Öl anfängt zu rauchen und schädliche Stoffe zu bilden. Viele Menschen griffen beim Braten automatisch zu Olivenöl, obwohl dieses für starkes Erhitzen nur bedingt geeignet sei. Besser geeignet seien Öle mit einem höheren Rauchpunkt, darunter ausdrücklich auch Rapsöl, das in der Küche oft unterschätzt werde.

Rapsöl habe ein günstiges Fettsäureprofil mit einem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren. Gleichzeitig vertrage es durch seinen relativ hohen Rauchpunkt auch das scharfe Anbraten. Der Ernährungsberater rät daher, beim Braten auf Rapsöl oder andere hitzestabile Öle wie raffiniertes Sonnenblumenöl oder Kokosfett zu setzen. Für Salatdressings und kalte Gerichte eigne sich dagegen weiterhin natives Olivenöl besonders gut, da es sein Aroma und seine wertvollen Inhaltsstoffe bei Hitze verliere.

Ein häufiger Fehler sei zudem das Wiederverwenden von bereits erhitztem Öl. Wer Öl mehrfach zum Frittieren oder Braten nutze, riskiere die Bildung von Transfetten und anderen unerwünschten Verbindungen. Der Experte empfiehlt, Öl nach dem Gebrauch zu entsorgen und bei jeder Mahlzeit frisches Öl zu verwenden. Auch das Lagern von Öl in der Nähe des Herdes oder im Licht sei problematisch, da es die Qualität beeinträchtige.

Die Diskussion um Rapsöl ist nicht neu: Mal wird es als besonders gesund gepriesen, mal kritisiert. Der Ernährungsberater stellt klar, dass Rapsöl bei richtiger Anwendung eine gute Wahl sei. Wichtig sei jedoch, auf die Qualität zu achten und das Öl nicht über seinen Rauchpunkt zu erhitzen. Wer diese Grundregel beachte, könne Rapsöl bedenkenlos zum Braten verwenden.

Für alle, die beim Kochen auf Nummer sicher gehen wollen, hat der Experte noch einen weiteren Tipp: Beim Kauf auf die Kennzeichnung „raffiniert“ oder „nativ“ achten. Native Öle eigneten sich vor allem für kalte Küche, raffinierte Öle vertrügen höhere Temperaturen. So lasse sich im Alltag leicht der Überblick behalten, welches Öl für welchen Zweck gedacht ist.

Lukas Seifert

Autor

Sportredakteur

Lukas Seifert berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.