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«Heroes of Might and Magic 3» bekommt ein Remake mit moderner Grafik

Ubisoft bringt den Strategiespiel-Klassiker «Heroes of Might and Magic 3» als Remake für PC und Konsolen zurück. Die Grafik wurde komplett neu gestaltet, das Gameplay bleibt jedoch dem Original von 1999 treu. Auch alte und Community-Karten werden unterstützt.

«Heroes of Might and Magic 3» bekommt ein Remake mit moderner Grafik
Heroes of Might and Magic 3 Remake Preview: Hands-On with Ubisoft’s Reborn Strategy Classic - Gamescom 2026

Ubisoft lässt einen der beliebtesten Strategiespiel-Klassiker wiederauferstehen: «Heroes of Might and Magic 3» erhält ein komplettes Remake für PC und Konsolen. Das ursprünglich 1999 erschienene Spiel wurde von Grund auf neu gestaltet, wobei die Entwickler großen Wert darauf legten, das bewährte Gameplay unangetastet zu lassen. Stattdessen konzentriert sich die Neuauflage auf eine moderne Optik und eine überarbeitete Benutzeroberfläche, die den Charme der MS-DOS-Ära bewahrt, aber deutlich besser lesbar sein soll.

In einer hands-on Vorschau konnte das Spiel bereits getestet werden. Dabei zeigte sich, dass die rundenbasierte Strategie-Mechanik vollständig erhalten bleibt: Spieler führen Fraktionen mit Helden an, erkunden eine Overworld-Karte, rekrutieren Einheiten, sammeln Ressourcen und liefern sich Gefechte auf einem sechseckigen Schlachtfeld. Diese Kernmechaniken sind unverändert, lediglich die Präsentation wurde auf den modernen Stand gebracht. Besonders auffällig ist die Neugestaltung des Basis-Ausbaus, der nun auf einen Blick erfassbar ist und nicht mehr das mühsame Suchen nach einzelnen Gebäudefenstern erfordert.

Das Remake unterstützt von Anfang an alle alten Karten, sowohl aus der Kampagne als auch von der Community erstellte. Ubisoft arbeitete dabei eng mit langjährigen Fans zusammen, die seit einem Vierteljahrhundert Karten für das Spiel entwickeln. Die Topografie und das Design der Originalkarten werden eingescannt und in moderner 3D-Grafik neu erschaffen. Zum Release werden zudem Karten- und Kampagneneditor mitgeliefert, sodass die kreative Community direkt weiterarbeiten kann.

In der Vorschau standen zwei Karten zur Verfügung: «The Queen’s Departure», ein Tutorial, das die Grundlagen von Bewegung und Kampf vermittelt, sowie «Arrogance», ein beliebtes Szenario aus dem Original, in dem mehrere Fraktionen um Städte und Werften kämpfen. Die Karte ist für ihre Komplexität bekannt und bestraft überstürztes Vorgehen. Im Test zeigte sich, dass die Herausforderung auch im Remake erhalten bleibt – ein erster Versuch scheiterte an einer Invasion feindlicher Truppen, ein zweiter an einer Übermacht von Greifen und einer Flucht in ein unterirdisches Versteck der Untoten.

Bereits vor zehn Jahren hatte Ubisoft eine Remastered-Version des Spiels veröffentlicht. Das neue Remake geht jedoch deutlich weiter und ersetzt die Grafik komplett. In einem Jahr, in dem Ubisoft unter anderem ein Remake von «Assassin’s Creed: Black Flag» angekündigt hat, mag dieses Projekt nicht das größte sein – für Fans der Serie ist es dennoch eine willkommene Überraschung. Mit der Veröffentlichung für Konsolen könnte das Spiel zudem eine neue Generation von Spielern erreichen, die den Strategiespiel-Klassiker bisher nur vom Hörensagen kennen.

Moritz Albrecht

Autor

Redakteur vom Dienst

Moritz Albrecht berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.