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Mittwoch, 26. August 2026 · Berlin

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«Gears of War: E-Day»: Erste Eindrücke aus der Kampagne begeistern

Nach sieben Jahren Wartezeit gibt es neue Einblicke in die Kampagne von «Gears of War: E-Day». Eine erste Vorschau auf Akt 2 zeigt vertraute Mechaniken, neue Waffen-Mods und eine Rückkehr zu den Wurzeln der Serie.

«Gears of War: E-Day»: Erste Eindrücke aus der Kampagne begeistern
Gears of War: E-Day Campaign Hands-On Preview: To Quote Marcus Fenix, “Nice”

«Gears of War: E-Day» schickt Marcus Fenix und Dominic Santiago zurück an den Anfang ihrer Geschichte. Eine erste Vorschau auf die Kampagne des Prequels zeigt, dass The Coalition offenbar den richtigen Mix aus Altbewährtem und neuen Ideen gefunden hat. Nach rund einer Stunde Spielzeit mit dem Beginn von Akt 2 ist die Begeisterung groß – und die Vorfreude auf den Release ebenfalls.

Die Handlung setzt direkt nach den Ereignissen des ersten Teils an. Marcus und Dom sind in ziviler Kleidung unterwegs, bewaffnet mit eingesammelten Mark-1-Lancer-Sturmgewehren. Gemeinsam mit den ebenfalls zivil gekleideten COG-Soldaten Carter und Reyes erreichen sie ein provisorisches Kommandozentrum in der Stadt Kolona. Dort treffen sie auf Bürgermeister und Colonel Trench, der die Truppen zum Anlegen der Rüstung drängt. Der Moment, in dem Marcus und Dom ihre vertraute COG-Ausrüstung anlegen und Bravo Squad formiert wird, ist einer der emotionalen Höhepunkte der Vorschau. „Guess we're back to it“, sagt Marcus – und meint damit wohl auch die Spieler.

Gameplay-seitig setzt der Titel auf Bewährtes und erweitert es sinnvoll. Die Kernmechaniken des Shooters funktionieren weiterhin zuverlässig: Das Mark-1-Lancer, die Gnasher-Schrotflinte, die Snub-Pistole und die Granaten fühlen sich an wie in den früheren Teilen. Neu ist ein System für Waffen-Mods. Jede Waffe verfügt über vier Mod-Slots, die im Laufe der Kampagne freigeschaltet werden. Der klassische Schadensbonus bei perfektem Nachladen heißt nun „Full Metal Jacket“. Darüber hinaus gibt es spezielle Mods wie „Auto Pouch“ für die Gnasher, die die Waffe automatisch nachlädt, wenn man sie verstaut.

Zusätzlich führt das Spiel „Tactical Gear“ ein: kurzfristige Buffs mit einer Dauer von 45 Sekunden und Abklingzeit. Der Adrenalin-Injektor füllt die Gesundheit sofort auf und erhöht den verursachten Schaden, während der Schaden durch Feinde sinkt. Der Sonic Disruptor hingegen betäubt niedrigstufige Gegner in einem Kegel vor dem Spieler. Auch diese Ausrüstung lässt sich mit Mods weiter individualisieren, die in der Vorschau noch nicht verfügbar waren.

Die Umgebung von Kolona greift die Ästhetik des ersten Teils auf: Asche regnet vom Himmel, zerstörte Gebäude säumen den Weg. Das zentrale Element des gezeigten Abschnitts ist eine massive Hängebrücke, die in mehreren Segmenten angehoben und abgesenkt werden kann. Ziel ist das Oria-Stadion, Heimat des Thrashball-Teams der Kolona Eagles, wo Zivilisten Schutz suchen. Der Weg dorthin führt über die Brücke und bietet neben vertrauten Feuergefechten auch neue vertikale Elemente: Spieler können nun über Deckungen hinwegklettern, auch über Autos, hinter denen sich Locust verschanzen.

Die Vorschau endet mit dem Hinweis auf versteckte Sammelobjekte und optionale Nebenziele in der Stadt. Anders als in „Gears 5“ setzt das Spiel dabei nicht auf eine offene Welt, sondern auf einen mehrpfadigen Stadtbereich. Die Mischung aus linearen Abschnitten und optionalen Erkundungsmöglichkeiten kommt in der Vorschau gut an. Nach sieben Jahren ohne neue Kampagne – sechs, wenn man die Erweiterung „Hivebusters“ mitzählt – scheint „Gears of War: E-Day“ die richtige Balance gefunden zu haben.

Moritz Albrecht

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Redakteur vom Dienst

Moritz Albrecht berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.