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Mittwoch, 26. August 2026 · Berlin

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„Game of Thrones: War for Westeros“ lässt Spieler die Weißen Wanderer siegen lassen

Das Strategiespiel „Game of Thrones: War for Westeros“ zeigt neue Gameplay-Szenen. Spieler können mit Häusern wie Stark, Lannister und Targaryen kämpfen – oder mit dem Nachtkönig die Geschichte neu schreiben.

„Game of Thrones: War for Westeros“ lässt Spieler die Weißen Wanderer siegen lassen
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Das Echtzeit-Strategiespiel „Game of Thrones: War for Westeros“ rückt näher: Bei der Gamescom Opening Night Live zeigte Entwickler Playside erstmals ausführliches Gameplay. Das Spiel, das erstmals 2025 angekündigt wurde und ursprünglich 2026 erscheinen sollte, lässt Spieler mit den großen Häusern Lannister, Stark und Targaryen um die Sieben Königslande kämpfen – oder sich den Kräften des Nachtkönigs anschließen.

Im Mittelpunkt stehen Helden-Einheiten mit besonderen Fähigkeiten, die den Verlauf einer Schlacht entscheidend beeinflussen können. Im Trailer sind unter anderem Tywin Lennister und Jon Schnee zu sehen, die über spezielle Attacken verfügen. Daenerys Targaryen bringt wie erwartet einen Drachen mit, der im Gefecht übermächtig wirkt. Die gezeigten Szenen deuten darauf hin, dass Spieler die Geschichte der Serie nach ihren Vorstellungen umschreiben können: An einer Stelle besiegt Robb Stark Jaime Lennister und nähert sich dem Eisernen Thron – eine Erinnerung an die Rote Hochzeit, die in der Serie anders endete.

Besonders bemerkenswert ist das Ende des Trailers: Der Nachtkönig sitzt triumphierend auf dem Eisernen Thron. Das Spiel zeigt damit eine alternative Version des Serienendes, in der die Weißen Wanderer gesiegt haben. Die finale Staffel von „Game of Thrones“ aus dem Jahr 2019 gilt vielen Fans bis heute als enttäuschend – vor allem die Wahl von Bran dem Gebrochenen zum Herrscher stieß auf Kritik. „War for Westeros“ bietet nun die Möglichkeit, den Ausgang selbst zu bestimmen und ein eigenes Ende zu gestalten.

Das Spiel ist als Hommage an klassische Echtzeit-Strategiespiele konzipiert und bietet eine Einzelspieler-Kampagne sowie Mehrspieler-Modi für Online-Gefechte. Damit reiht es sich in eine Welle neuer RTS-Titel ein, die das Genre nach Jahren der Abwesenheit wiederbeleben wollen. Spiele wie „Age of Empires 4“, „Age of Mythology: Retold“ und „Homeworld 3“ haben zuletzt gezeigt, dass weiterhin Interesse an klassischer Strategie-Unterhaltung besteht. Auch kommende Titel wie „Stronghold 4“ und „Warhammer 40.000: Dawn of War 4“ deuten auf eine anhaltende Nachfrage hin.

Hinter der „Game of Thrones“-Marke steht derzeit Warner Bros. Discovery. Das Unternehmen könnte jedoch einen neuen Eigentümer bekommen: Paramount hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar vorgelegt. Sollte die Übernahme gelingen, könnte sich auch die Zukunft der Spielereihe ändern. Bis dahin bleibt „Game of Thrones“ neben „Harry Potter“, „Mortal Kombat“ und dem DC-Portfolio mit Figuren wie Batman, Superman und Wonder Woman einer der wichtigsten Marken des Konzerns.

Lukas Seifert

Autor

Sportredakteur

Lukas Seifert berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.