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Mutter von Drillingen getötet: Ehemann gesteht Tat vor Gericht
Im Mordprozess am Landgericht Osnabrück hat Thomas H. gestanden, seine Ehefrau und Mutter seiner Drillinge mit elf Messerstichen getötet zu haben. Nachbarn hatten den Angeklagten zuvor als liebevoll beschrieben.
Im Mordprozess am Landgericht Osnabrück hat der Angeklagte Thomas H. die Tötung seiner Ehefrau gestanden. Der Mann aus Wallenhorst soll die Mutter seiner Drillinge mit elf Messerstichen getötet haben. Vor Gericht räumte er die Tat ein und belastete sich damit selbst schwer.
Die Tat ereignete sich in der Gemeinde Wallenhorst bei Osnabrück. Nachbarn hatten den heute Angeklagten zuvor als „liebevoll“ und „sympathisch“ beschrieben. Umso größer war das Entsetzen in der Nachbarschaft, als die Nachricht von dem gewaltsamen Tod der dreifachen Mutter bekannt wurde. Die Frau hinterlässt die gemeinsamen Drillingskinder.
Die Staatsanwaltschaft wirft Thomas H. Mord vor. Die genauen Umstände der Tat waren zunächst unklar, doch das Geständnis des Angeklagten dürfte den Prozessverlauf maßgeblich beeinflussen. Die Verteidigung kündigte an, die Aussage ihres Mandanten im weiteren Verfahren zu erläutern. Das Gericht muss nun über die strafrechtliche Bewertung der Tat entscheiden.
Der Fall hatte in der Region für großes Aufsehen gesorgt. In Wallenhorst, einer Gemeinde mit rund 23.000 Einwohnern, gilt die Tat als außergewöhnliches Ereignis. Die Ermittler hatten nach der Tat Spuren am Tatort gesichert und Zeugen befragt. Das Geständnis des Ehemanns bestätigt nun die Ermittlungsergebnisse.
Der Prozess wird fortgesetzt. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Details zur Tatmotivation bekannt werden. Die Öffentlichkeit verfolgt den Fall mit großer Anteilnahme, insbesondere im Hinblick auf das Schicksal der drei Kinder, die nun ohne ihre Mutter aufwachsen müssen.


