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Sonnenfinsternis am 12. August: So schaut ihr sicher zu

Die Sonne wird in Deutschland am Abend stark vom Mond bedeckt. Wer zusieht oder fotografiert, braucht mehr als eine normale Sonnenbrille.

Sonnenfinsternis am 12. August: So schaut ihr sicher zu
Источник: NASA/Aubrey Gemignani. Ілюстративне фото безпечного спостереження сонячного затемнення через спеціальні окуляри, 8 квітня 2024 року.
Am 12. August lohnt sich der Blick nach Westen – aber nur mit dem richtigen Schutz. Deutschland erlebt eine tiefe partielle Sonnenfinsternis, während der schmale Streifen der Totalität über Island und Spanien zieht. In Berlin werden beim Maximum gegen 20.08 Uhr etwa 85 Prozent der Sonnenfläche bedeckt. Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand ist keine Kamera, sondern eine echte Sonnenfinsternisbrille. NASA empfiehlt sichere Sonnenfilter, die dem Standard ISO 12312-2 entsprechen. Normale Sonnenbrillen funktionieren nicht, egal wie dunkel ihre Gläser aussehen. Noch wichtiger: Eine Finsternisbrille macht Ferngläser, Teleskope oder Teleobjektive nicht sicher. Gebündeltes Sonnenlicht kann den Filter vor den Augen beschädigen. Wer optische Geräte nutzt, braucht einen speziellen Sonnenfilter, der vor dem Objektiv sitzt. Ohne Ausrüstung funktioniert auch eine Lochkamera beziehungsweise ein Pinhole-Projektor: Dabei schaut man nur auf das projizierte Sonnenbild. Wer Totalität sehen will, muss in den Kernschatten reisen. León, Zaragoza und Valencia in Spanien liegen nach NASA-Angaben im Totalitätsstreifen. In Deutschland bleibt die Finsternis dagegen während des gesamten sichtbaren Verlaufs partiell – die Schutzbrille bleibt also auf.

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Lukas Seifert

Autor

Sportredakteur

Lukas Seifert berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.