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Sonntag, 30. August 2026 · Berlin

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Sieben Trends bestimmen den Look für den Frühherbst

Die Mode-Expertin Michelle hat die sieben wichtigsten Trends für den Frühherbst ausgemacht. Von Strick über Leder bis hin zu gedeckten Farben – diese Stücke werden die Übergangszeit dominieren.

Sieben Trends bestimmen den Look für den Frühherbst
I’ve Already Spotted the 7 Trends That Will Define Every Chic Early-Fall Outfit

Die Übergangszeit zwischen Sommer und Winter hat ihren eigenen Stil. Wer jetzt schon wissen will, welche Looks den Frühherbst prägen, sollte auf sieben klare Trends setzen. Die Mode-Editorin Michelle, die lange für das Modehaus WhoWhatWear gearbeitet hat und später die Lifestyle-Marke Poosh mit aufbaute, hat die wichtigsten Richtungen für die kommende Saison ausgemacht. Ihre Auswahl verbindet Komfort mit klaren Linien und setzt auf Stücke, die sich leicht kombinieren lassen.

Ein zentraler Trend ist Strick in allen Varianten. Nicht nur Pullover, sondern auch Strickjacken und Strickkleider sind die Basis für viele Outfits. Besonders beliebt sind dabei Modelle mit weiten Ärmeln oder taillierten Schnitten. Dazu kommen Lederstücke, die nicht mehr nur als Jacke getragen werden, sondern auch als Hose oder Rock. Die Materialien sind weicher geworden und passen sich dem Körper an, was den Look modern und gleichzeitig bequem macht.

Bei den Farben dominieren gedeckte Töne wie Braun, Olivgrün und Bordeaux. Diese Farben lassen sich gut mit neutralen Basics wie Weiß, Schwarz oder Creme kombinieren. Wer es etwas auffälliger mag, setzt auf einzelne Akzente in Rostrot oder Senfgelb. Die Farbpalette erinnert an die Natur im Herbst und wirkt dadurch stimmig zur Jahreszeit.

Ein weiterer Trend sind weite Hosen, die sowohl im Büro als auch in der Freizeit funktionieren. Sie werden meist hoch geschnitten und mit engen Oberteilen kombiniert, um eine ausgewogene Silhouette zu schaffen. Dazu passen klobige Schuhe oder elegante Stiefel, die den Look abrunden. Auch Layering spielt eine große Rolle: Mehrere Schichten übereinander, etwa ein dünner Rollkragenpullover unter einem Hemd oder einer Weste, sorgen für Struktur und Wärme.

Accessoires setzen die Trends fort. Große Taschen sind weiterhin angesagt, ebenso wie Schals und Mützen aus weichen Materialien. Schmuck bleibt dezent, aber präsent – goldene oder silberne Ketten in mehreren Lagen sind ein beliebtes Detail. Auch Gürtel über Blazern oder Mänteln sind ein Stilmittel, das die Taille betont und dem Outfit eine klare Linie gibt.

Die Trends lassen sich untereinander kombinieren, sodass aus wenigen Teilen viele verschiedene Outfits entstehen. Wer zum Beispiel eine weite Hose in Braun besitzt, kann sie mit einem weißen Hemd und einer Strickjacke tragen oder mit einem Lederrock und Stiefeln kombinieren. Die Übergangszeit bietet damit die Möglichkeit, den eigenen Stil neu zu entdecken und mit Materialien und Schnitten zu experimentieren.

Michelle betont, dass es nicht darum geht, alle Trends gleichzeitig zu tragen. Vielmehr gehe es darum, sich die Elemente herauszusuchen, die zum eigenen Alltag passen. Ob im Büro, in der Uni oder beim Treffen mit Freunden – die sieben Trends bieten für jede Gelegenheit die passende Grundlage. Entscheidend sei am Ende, dass man sich in den Klamotten wohlfühlt und sie zum eigenen Typ passen.

Marlene Brandt

Autor

Kulturkorrespondentin

Marlene Brandt berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.