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Sonntag, 30. August 2026 · Berlin

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Star-Wars- und Jurassic-Park-Animator Phil Tippett schließt sein Studio und versteigert Memorabilia

Der Oscar-prämierte Animator Phil Tippett hat sein Studio in Berkeley geschlossen. Bei einer Versteigerung am Wochenende kamen Stop-Motion-Modelle, Poster und Requisiten aus vier Jahrzehnten Filmgeschichte unter den Hammer. Der 74-Jährige erklärte, er sei nun im Ruhestand.

Star-Wars- und Jurassic-Park-Animator Phil Tippett schließt sein Studio und versteigert Memorabilia
Star Wars and Jurassic Park VFX Legend Phil Tippett Closes Studio and Auctions Memorabilia

Der Oscar-prämierte Animator und Visual-Effects-Supervisor Phil Tippett hat sein Studio in Berkeley, Kalifornien, geschlossen. Der 74-Jährige, dessen Stop-Motion-Animationen in der ursprünglichen Star-Wars-Trilogie, in „RoboCop“ von 1987 und in „Jurassic Park“ zu sehen sind, versteigerte am Wochenende einen Großteil seiner Arbeit. Darunter befanden sich Stop-Motion-Modelle der AT-AT-Läufer aus „Das Imperium schlägt zurück“ sowie signierte Poster aus „Jurassic World“ und „The Mandalorian“.

Die Versteigerung war die Folge eines Chapter-11-Insolvenzverfahrens von Tippett Studio. Gegenüber der Lokalzeitung „Berkeleyside“ erklärte Tippett: „Ich bin aus dem Geschäft ausgestiegen.“ Sein letztes großes Projekt sei die Twilight-Reihe gewesen. Die Oscars behalte er allerdings, wie er der Zeitung mitteilte.

Tippett wurde als Kind durch Ray Harryhausens „Die 7. Reise des Sinbad“ für die Stop-Motion-Animation begeistert. In seiner mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Karriere arbeitete er für Industrial Light & Magic unter anderem an der Dejarik-Szene in „Star Wars: Eine neue Hoffnung“, an „Der Drachentöter“ von 1981 und an „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ von 1983. Für letzteren Film erhielt er seinen ersten Oscar für visuelle Effekte. Einen weiteren gewann er für „Jurassic Park“.

Zu seinen weiteren Filmcredits zählen „Starship Troopers“, „The Haunting“, „Dragonheart“, „Willow“, „Howard the Duck“, „RoboCop 2“ und der 2021 erschienene Film „Mad God“, bei dem Tippett auch Regie führte. Die Versteigerung umfasste zahlreiche Requisiten und Erinnerungsstücke aus seinem jahrzehntelangen Schaffen und zog Sammler und Fans der Filmgeschichte an.

Leonie Vogt

Autor

Gesellschaftsreporterin

Leonie Vogt berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.