Gesellschaft 2 Min. Lesezeit Von Leonie Vogt
Tödlicher Messerangriff in Ratzeburg: Behörden geben neue Details bekannt
Eine 48-jährige Reiterin wurde beim Einkauf in einem Ratzeburger Supermarkt erstochen. Drei Zeugen hielten den 44-jährigen Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Behörden ermitteln zu den Hintergründen der Tat.
Bei einem Messerangriff in einem Supermarkt in Ratzeburg ist eine 48 Jahre alte Frau getötet worden. Wie die Behörden mitteilten, ereignete sich die Tat am Donnerstag während des Nachmittagseinkaufs. Der 44-jährige Tatverdächtige wurde noch am Tatort von drei Zeugen festgehalten, bis die Polizei eintraf.
Die Frau erlag ihren schweren Verletzungen. Nach Angaben der Ermittler handelt es sich bei dem Opfer um eine Reiterin, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs in dem Supermarkt aufhielt. Der Tatverdächtige wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.
Die Behörden prüfen derzeit, ob sich der 44-Jährige zum Tatzeitpunkt in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Diese Frage steht im Zentrum der laufenden Ermittlungen. Weitere Einzelheiten zum Motiv oder zum genauen Ablauf der Tat wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Der Vorfall hat in der Region für Bestürzung gesorgt. Ratzeburg liegt im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Der Supermarkt am Bahnhof, in dem sich die Tat ereignete, ist ein viel frequentierter Ort des täglichen Bedarfs. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet derzeit die Aussagen der Zeugen aus.
Die drei Männer, die den Tatverdächtigen festhielten, werden als Zeugen vernommen. Ihr Eingreifen verhinderte möglicherweise Schlimmeres. Die genauen Umstände, unter denen sie den 44-Jährigen überwältigten, sind Teil der Untersuchungen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei haben noch keine abschließende Bewertung des Falls vorgelegt. Es bleibt offen, ob und wann Anklage erhoben wird. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und möglichen Motiven dauern an.
Für die Anwohnerinnen und Anwohner in Ratzeburg ist die Tat ein Schock. Der Supermarkt bleibt vorerst geschlossen. Die Behörden haben zugesagt, die Öffentlichkeit über den Fortgang der Ermittlungen zu informieren, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.



