Politik 1 Min. Lesezeit Von Leonie Vogt
Drohnenangriff versenkt Handelsschiff im Schwarzen Meer
Nach einem Drohnenangriff ist ein Handelsschiff im Schwarzen Meer untergegangen. Bulgarien nennt keinen Schuldigen, Bürger protestieren vor der russischen Botschaft in Sofia.
Ein Handelsschiff ist im Schwarzen Meer nach einem Drohnenangriff untergegangen. Das bulgarische Ministerium hat den Untergang bestätigt. Erneut gerät damit die Sicherheit der Seewege in der Region in den Fokus.
Bulgarien nennt nach dem Vorfall keinen Schuldigen. Die Behörden äußerten sich nicht dazu, wer den Angriff ausgeführt haben könnte. Die Meldungen beschreiben den Verlust des Schiffs als Folge eines Treffers durch eine Drohne, der das Schiff schließlich sinken ließ.
Vor der russischen Botschaft in Sofia haben Bürgerinnen und Bürger protestiert. Der Protest richtet sich gegen die Lage im Schwarzen Meer, in dem Angriffe auf Schiffe in den vergangenen Monaten mehrfach gemeldet wurden. Weitere Details zu Besatzung und Ladung lagen in den verfügbaren Berichten nicht vor.
Auch in den Berichterstattungen zu ähnlichen Vorfällen wird deutlich, dass Drohnen zunehmend als Mittel gegen Handelsschiffe eingesetzt werden. Zuletzt war ein israelisches Containerschiff im Schwarzen Meer nach dem Beschuss durch mehrere Seedrohnen versenkt worden. Ein direkter Zusammenhang zwischen den Fällen wurde in den Quellen nicht bestätigt.
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