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Melissa Barrera würde «Scream»-Rolle wieder übernehmen, wenn die Rechte Spyglass verlassen

Die Schauspielerin Melissa Barrera hat erklärt, dass sie jederzeit in das «Scream»-Franchise zurückkehren würde – unter einer Bedingung: Die Rechte müssten bei Spyglass Media Group liegen, dem Studio, das sie 2023 wegen propalästinensischer Äußerungen entließ. Ihre Kritik richtet sich nicht gegen die Filmreihe, sondern gegen die Führung des Unternehmens, die sich nie für den Antisemitismus-Vorwurf entschuldigt habe.

Melissa Barrera würde «Scream»-Rolle wieder übernehmen, wenn die Rechte Spyglass verlassen
Melissa Barrera Would Reprise ‘Scream’ Role If Rights “Leave” Spyglass: “I Love The Franchise”

Melissa Barrera hat klargestellt, dass sie eine Rückkehr zum «Scream»-Franchise nicht ausschließt. Die Schauspielerin, die 2023 von der Filmreihe entlassen wurde, sagte nun, ihr Problem liege nicht bei der Marke, sondern bei Spyglass Media Group. Sollten die Rechte an der Reihe das Unternehmen verlassen, wäre sie bereit, ihre Rolle als Sam Carpenter erneut zu spielen. «Ich liebe das Franchise», betonte sie.

Barrera war vor rund drei Jahren aus der Horrorfilmreihe entfernt worden, nachdem sie in sozialen Medien ihre Unterstützung für «Free Palestine» ausgedrückt hatte. Spyglass Media Group, das Studio hinter den jüngsten «Scream»-Filmen, warf ihr daraufhin vor, antisemitische Inhalte verbreitet zu haben. Die Schauspielerin wies diese Anschuldigung zurück. In ihren jüngsten Äußerungen machte sie deutlich, dass die Führung des Unternehmens sich bis heute nicht für diese Anschuldigung entschuldigt habe. Genau darin liegt für sie der entscheidende Punkt: Nicht die Filmreihe selbst, sondern die Haltung und Kommunikation des Studios stehen einer Rückkehr im Weg.

Die Entlassung Barreras hatte 2023 eine breite Debatte in der Filmbranche ausgelöst. Sie war eine der Hauptdarstellerinnen der beiden jüngsten «Scream»-Filme gewesen und galt als zentrales Gesicht der neuen Generation der Reihe. Ihr Ausstieg führte dazu, dass auch ihr Co-Star Jenna Ortega später nicht mehr für die Nachfolgeproduktion zurückkehrte. Der Fall wurde zum Sinnbild für den Umgang Hollywoods mit politischen Äußerungen von Schauspielerinnen und Schauspielern, insbesondere im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt. Barrera selbst hat seitdem mehrfach betont, dass sie ihre Haltung nicht bereue.

Ihre jetzige Aussage ist bemerkenswert, weil sie die Tür für eine künstlerische Rückkehr offen lässt, ohne von ihrer Kritik abzurücken. Sie trennt klar zwischen dem kreativen Erbe der «Scream»-Reihe und dem Unternehmen, das die Rechte daran hält. Sollte Spyglass die Rechte tatsächlich abgeben – etwa durch einen Verkauf oder eine Neuordnung der Markenrechte –, wäre der Weg für eine Rückkehr frei. Ob und wann es dazu kommt, ist derzeit offen. Die «Scream»-Reihe gehört zu den bekanntesten Horror-Franchises der vergangenen Jahrzehnte und hat seit den 1990er-Jahren mehrere Fortsetzungen und Neuauflagen hervorgebracht.

Für junge Kinofans bleibt die Frage spannend, wie es mit der Reihe weitergeht. Die Personalie Barrera ist dabei nur ein Teil eines größeren Umbruchs: Die Filmindustrie verhandelt derzeit intensiv darüber, wie politische Statements von Stars mit kommerziellen Interessen vereinbar sind. Barreras Haltung zeigt, dass künstlerische Verbundenheit und persönliche Überzeugungen für viele Darstellerinnen und Darsteller keine Gegensätze sein müssen. Ob das Publikum sie eines Tages wieder als Sam Carpenter auf der Leinwand sieht, hängt damit weniger an ihrer Bereitschaft als an den Eigentumsverhältnissen der Marke.

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Moritz Albrecht

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Redakteur vom Dienst

Moritz Albrecht berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.