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A24 investiert fast 200 Millionen Dollar in Elden-Ring-Verfilmung

Die Live-Action-Verfilmung von Elden Ring soll laut Berichten fast 200 Millionen Dollar kosten und wäre damit die bislang teuerste Produktion des Studios A24.

A24 investiert fast 200 Millionen Dollar in Elden-Ring-Verfilmung
Elden Ring movie has a budget of nearly $200 million

Die Live-Action-Verfilmung von Elden Ring soll fast 200 Millionen Dollar kosten. Das berichtet Eurogamer unter Berufung auf Angaben zum Produktionsbudget. Damit würde der Film zur teuersten Produktion, die das Studio A24 je realisiert hat.

A24 ist vor allem für unabhängige Filme und Arthouse-nahe Produktionen bekannt, die in der Regel mit deutlich kleineren Budgets auskommen. Eine Summe in dieser Größenordnung markiert deshalb einen deutlichen Schritt des Studios in den Bereich groß angelegter Blockbuster. Die Adaption des Videospiels, das vom japanischen Entwicklerstudio FromSoftware stammt, gehört damit zu den ambitioniertesten Projekten, die A24 bislang angekündigt hat.

Die Meldung wurde auch in Online-Diskussionen auf Reddit aufgegriffen. Dort verwiesen Nutzer auf die Höhe des Budgets und stellten die Frage, wie sich solche Summen im Filmgeschäft refinanzieren lassen. Die Berichte stützen sich bislang auf Informationen, die A24 nicht offiziell bestätigt hat, und bleiben deshalb als Angaben aus zweiter Hand zu verstehen.

Der Vergleich mit anderen Studios zeigt, wie hoch die Summe einzuordnen ist. Ein Nutzer nannte den Animationsfilm Wildwood des Studios Laika, der mit einem Budget von rund 100 Millionen Dollar als teuerster Stop-Motion-Film überhaupt gilt. In der Diskussion ging es darum, ob sich Animationsfilme mit so hohen Kosten überhaupt wirtschaftlich tragen. Die Frage, wie Laika solche Produktionen trotz geringer erwarteter Einnahmen finanziert, blieb dort ohne verlässliche Antwort.

Für Fans der Spielereihe ist die Nachricht vor allem ein Hinweis darauf, wie ernst die Adaption genommen wird. Elden Ring gilt als eines der einflussreichsten Action-Rollenspiele der vergangenen Jahre und hat eine große internationale Fangemeinde. Dass die Verfilmung auf ein so großes Budget setzt, deutet auf einen Anspruch hin, der über typische Videospielverfilmungen hinausgeht. Ob die Summe tatsächlich in dieser Höhe anfällt, ist allerdings noch nicht bestätigt.

Offen bleibt auch der weitere Zeitplan des Projekts. Die vorliegenden Berichte nennen weder einen Drehbeginn noch einen Starttermin im Kino. Ebenso fehlen Angaben zur Besetzung oder zur Regie, sodass sich die Entwicklung der Produktion erst in den kommenden Monaten besser einschätzen lassen wird.

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Moritz Albrecht

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Redakteur vom Dienst

Moritz Albrecht berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.