Kultur 2 Min. Lesezeit Von Leonie Vogt
Spieler fliehen gemeinsam vor tentakelbewehrtem Kopffüßer in Gag Order
Das Spiel Gag Order verbindet Koop-Shooter und Horror: Spieler müssen einem Notsignal folgen und dabei einer ekelerregenden, tentakelbewehrten Kreatur entkommen.
Ein Horror-Shooter, bei dem man nicht den Jäger, sondern die Beute spielt: Gag Order setzt genau darauf. Das kooperative Spiel erinnert in seiner Atmosphäre an die Geschichten rund um die SCP-Stiftung, lässt die Spieler aber ums nackte Überleben kämpfen. Ihr Ziel ist es, einem Notsignal nachzugehen, während ein widerlicher, mit Tentakeln besetzter Kopffüßer hinter ihnen her ist.
Der Vergleich zu Carrion liegt nahe. Dort schlüpft man in die Rolle des Monsters, und genau das macht den Reiz dieses Genres aus. In Gag Order ist es umgekehrt: Man ist das Opfer einer Kreatur, die schon optisch für Unbehagen sorgt. Diese Umkehrung der Perspektive hebt das Spiel von klassischen Monsterjagden ab. Die Kreatur wirkt nach der Beschreibung des Artikels so bedrohlich, dass man sich nicht wünscht, von ihr gejagt zu werden.
Gespielt wird im Team, und die Kooperation steht im Mittelpunkt. Die Spielenden müssen gemeinsam entscheiden, wie sie dem Signal folgen und zugleich der Bedrohung ausweichen. Der Ansatz verbindet Spannung mit Shooter-Elementen und stellt die Frage, wie sehr man sich in einer ausweglosen Situation auf Mitspielende verlassen kann. Gerade der Zusammenhalt unter Druck bildet den Kern des Erlebnisses.
Für Leserinnen und Leser, die Horror mögen und Koop-Erlebnisse suchen, ist Gag Order ein Titel, der sich von der Masse abhebt. Die Mischung aus Unbehagen, Teamarbeit und einer ungewöhnlichen Monsterperspektive dürfte vor allem jene ansprechen, die im Spiel mehr wollen als reine Action. Der Artikel selbst bleibt allerdings knapp: Über Plattformen, Erscheinungstermin, Preis oder Entwickler liegen im Quellmaterial keine Angaben vor, weshalb diese Punkte hier nicht genannt werden.
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