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Donnerstag, 24. September 2026 · Berlin

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Silent Hill: Townfall setzt auf Verletzlichkeit statt Kampfkraft

Der neue Ableger der Horror-Reihe spielt 1996 im schottischen St. Amelia und erinnert an Alien: Isolation. Zum Start gibt es das Spiel bereits mit 25 Prozent Rabatt.

Silent Hill: Townfall setzt auf Verletzlichkeit statt Kampfkraft
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Silent Hill: Townfall wagt einen Perspektivwechsel für die traditionsreiche Horror-Reihe. Statt in die Rolle einer kampferprobten Figur zu schlüpfen, steuern die Spielerinnen und Spieler den Protagonisten Simon Ordell aus der Egoperspektive. Das Spiel setzt damit auf ein Gefühl der Verletzlichkeit und des Gejagtwerdens, das an Titel wie Alien: Isolation oder Outlast erinnert. Die Handlung führt im Jahr 1996 in die nebelverhangene schottische Kleinstadt St. Amelia und entfernt sich damit geografisch von den vertrauten amerikanischen Schauplätzen der Serie.

Als zentrales Hilfsmittel dient Simon ein alter tragbarer CRTV, also ein kleiner Fernseher mit Bildröhre. Dieses Gerät fungiert als Gegner-Ortungsgerät und lässt sich zudem für Rätsel nutzen. Die Mechanik erinnert an den Motion Tracker aus Alien: Isolation, ist aber weniger science-fiktional und stärker retro geprägt. Simon ist kein Kämpfer, der Monster mühelos ausschalten kann, doch er ist auch nicht völlig wehrlos. Mit Nahkampfwaffen wie Rohren kann er sich zur Wehr setzen, wenn die Bedrohung zu nah kommt.

Die Atmosphäre bleibt das entscheidende Kriterium für ein Horrorspiel, und hier knüpft Townfall an die Tradition der Reihe an. Jede Umgebung wirkt angespannt und unwirtlich. Zwar erreichen die Monsterdesigns nach Einschätzung des Verfassers nicht die ikonische Strahlkraft früherer Gegner wie der Krankenschwester oder der übermächtigen Präsenz von Pyramid Head, doch sie sorgen dennoch für Gänsehautmomente. Wer das Spiel auf dem PC erwerben möchte, muss nicht den regulären Preis auf Steam zahlen. Bei Fanatical ist der Titel zum Start für 37,49 US-Dollar beziehungsweise 33,73 britische Pfund erhältlich, was einem Rabatt von 25 Prozent auf den üblichen Preis entspricht.

Angesichts des frischen Release-Termins ist das ein vergleichsweise günstiger Einstieg. Der Rabatt verschafft Käuferinnen und Käufern zudem finanziellen Spielraum für die zahlreichen weiteren Veröffentlichungen, die im Laufe des Jahres noch anstehen. Die Redaktion weist darauf hin, dass GameSpot und Fanatical beide zum Unternehmen Fandom gehören und dieser Beitrag in Zusammenarbeit mit dem Deals-Team von Fanatical entstanden ist.

Der Titel Townfall gibt nach wie vor Rätsel auf, doch die spielerische Qualität wird als überzeugend beschrieben. Die Kombination aus Egoperspektive, eingeschränkten Kampfmöglichkeiten und einem ungewöhnlichen Schauplatz in Schottland verleiht dem Ableger ein eigenständiges Profil innerhalb der Reihe. Wer die Serie bislang vor allem wegen ihrer beklemmenden Atmosphäre geschätzt hat, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Die Entscheidung, die Handlung in die neunziger Jahre und nach Europa zu verlegen, könnte dem Franchise neue Impulse geben, ohne die vertrauten Stärken aufzugeben.

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Moritz Albrecht

Autor

Redakteur vom Dienst

Moritz Albrecht berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.