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Paget Brewster spricht seltene Disney-Figur Della Duck

Die «Criminal Minds»-Darstellerin Paget Brewster ist auch als Synchronsprecherin aktiv und leiht einer selten auftretenden, aber wichtigen Disney-Figur ihre Stimme: Della Duck.

Paget Brewster spricht seltene Disney-Figur Della Duck
Criminal Minds Star Paget Brewster Voices An Incredibly Important But Rarely Seen Disney Character

Paget Brewster ist dem Publikum vor allem als Agentin Emily Prentiss aus der Krimiserie «Criminal Minds» bekannt. Doch die Schauspielerin hat sich auch als Synchronsprecherin etabliert und verfügt über Credits in animierten Disney-Produktionen. Wie nun bekannt wird, spricht sie eine Figur, die im Disney-Universum eine zentrale Rolle einnimmt, aber nur selten zu sehen ist: Della Duck.

Della Duck ist die Mutter von Tick, Trick und Track und die Schwester von Donald Duck. In der Disney-Geschichte galt sie lange als verschollen, da sie vor dem Start ihrer Söhne zu einer Weltraummission aufbrach. Erst in der Neuauflage der Serie «DuckTales» wurde ihre Geschichte ausführlicher erzählt und die Figur trat stärker in den Vordergrund. Brewster lieh Della Duck in der englischsprachigen Version der Serie ihre Stimme und verhalf der Figur damit zu neuem Leben.

Die Besetzung ist insofern bemerkenswert, als Della Duck zwar eine wichtige Rolle im Familiengefüge der Ducks einnimmt, aber im Vergleich zu anderen Disney-Charakteren nur selten in Erscheinung tritt. Brewster verleiht der Figur eine Mischung aus Abenteuerlust und mütterlicher Wärme, die bei Fans der Serie gut ankam. Für die Schauspielerin ist die Synchronarbeit ein Gegenpol zu ihren düsteren Rollen in Krimiserien.

Paget Brewster ist keine Unbekannte im Bereich der Animation. Sie hat bereits in verschiedenen Zeichentrick- und Animationsproduktionen mitgewirkt und ihre stimmliche Bandbreite unter Beweis gestellt. Die Rolle der Della Duck zeigt, dass sie auch außerhalb des ernsten Krimi-Genres erfolgreich ist und sich in unterschiedlichen Tonlagen bewegen kann.

Della Duck selbst hat eine bewegte Geschichte innerhalb des Disney-Kosmos. Ursprünglich wurde sie in den 1930er-Jahren in den Comics von Carl Barks erwähnt, allerdings nur als Mutter der Neffen ohne eigene Auftritte. In den folgenden Jahrzehnten blieb sie eine Randnotiz. Erst die «DuckTales»-Neuauflage von 2017 griff die Figur auf und erzählte ihre Geschichte als Astronautin, die nach ihrer Rückkehr zur Erde versucht, sich wieder in das Familienleben einzufinden. Brewsters Stimme verlieh dieser emotionalen Reise Ausdruck.

Die Verbindung zwischen Brewster und Disney ist ein Beispiel dafür, wie Schauspielerinnen und Schauspieler aus dem Erwachsenenfernsehen in der Welt der Animation Fuß fassen. Brewster reiht sich damit in eine Tradition von Darstellerinnen und Darstellern ein, die sowohl in realen als auch in animierten Produktionen präsent sind. Für Fans von «Criminal Minds» mag die Vorstellung, dass Prentiss einer Ente ihre Stimme leiht, zunächst ungewohnt sein, doch die Synchronarbeit gehört seit Jahren zu Brewsters Repertoire.

Ob Della Duck künftig häufiger in Disney-Produktionen zu sehen sein wird, ist offen. Die Figur hat durch die «DuckTales»-Neuauflage jedoch deutlich an Profil gewonnen und wird von einer treuen Fangemeinde geschätzt. Brewsters Mitwirkung unterstreicht die Bedeutung der Rolle und zeigt, dass auch selten gesehene Figuren eine starke stimmliche Besetzung verdienen.

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Leonie Vogt

Autor

Gesellschaftsreporterin

Leonie Vogt berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.