Kultur 3 Min. Lesezeit Von Leonie Vogt
Netflix kündigt Stranger-Things-Prequel an und zeigt ersten Teaser
Netflix hat das Live-Action-Prequel »Other Worlds: A Stranger Things Adventure« angekündigt und einen ersten Teaser veröffentlicht. Die Serie spielt in den 1950er-Jahren und soll 2028 erscheinen.
Netflix hat das Live-Action-Prequel »Other Worlds: A Stranger Things Adventure« angekündigt und einen ersten Teaser veröffentlicht. Die Serie soll 2028 auf der Plattform erscheinen und führt die Mythologie des Erfolgsformats in die Vergangenheit zurück. Der Teaser ist rund um den 6. November 2026 erschienen und markiert den offiziellen Auftakt der Vermarktung.
Mitentwickelt wurde das Projekt von Kate Trefry und den Duffer-Brüdern Matt und Ross, den Schöpfern der Originalserie. Die ersten drei Episoden inszeniert Joe Wright, zu den Produzenten gehört unter anderem Shawn Levy. Jinny Howe, die bei Netflix die fiktionalen Serien verantwortet, ist in der Ankündigung mit einem Statement vertreten. Die Serie ist bereits fest bestellt, eine Besetzung ist bislang jedoch nicht bekannt. Die Produktion ist in New Mexico geplant.
Zeitlich ist die neue Geschichte vor den Ereignissen von Stranger Things und vor dem Bühnenstück »First Shadow« angesiedelt, also in den 1950er-Jahren. Der Teaser ist auf den 19. April 1955 datiert und führt in die Gegend um Marion in Nevada. Gezeigt werden ein abgesperrtes Gelände, ein Warnschild mit dem Hinweis auf »tödliche Gewalt«, eine nächtliche Anlage und ein mögliches UFO. Der Slogan lautet: »Before Hawkins, there was Marion«, also: Bevor es Hawkins gab, gab es Marion. Damit wird die fiktive Kleinstadt Hawkins aus der Originalserie gewissermaßen in eine frühere Epoche verlängert.
Die Serie verspricht neue Helden, neue Schurken, neue Schauplätze und eine eigene Mythologie. Gemeinsame Figuren mit der Originalserie soll es nicht geben, was die Produktion als eigenständiges Abenteuer innerhalb des Universums positioniert. Gleichzeitig wird erwartet, dass sie erklärt, woher der sogenannte Koffer-Stein aus dem Finale der fünften Staffel stammt. Diesem Stein werden Partikel des Mind Flayers nachgesagt, die sich mit Henry verbunden haben sollen. Genau an dieser Stelle setzt die Frage an, wie der Stein überhaupt entstanden ist.
Hinweise darauf liefert auch das Bühnenstück »First Shadow«. Es deutet ein Experiment auf einem U-Boot im Jahr 1943 an sowie die Dimension X, die bereits in der Originalserie eine Rolle spielt. Die Verbindung zwischen diesen Andeutungen und dem neuen Prequel ist naheliegend, bleibt aber bislang unbestätigt. Ob der Stein mit der Anlage in Marion zusammenhängt, hat Netflix nicht offiziell festgelegt.
Noch offen sind damit die zentralen Fragen: wie genau die Handlung verläuft, welche Figuren auftreten und welche Rolle das Gelände in Marion spielt. Die Ankündigung bestätigt bislang vor allem den Rahmen, nicht die Details. Wer die Serie 2028 sehen wird, erfährt deshalb erst mit weiteren Veröffentlichungen mehr über die Geschichte hinter den 1955 datierten Bildern.
Quelle: ign.com
1



