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Martin Freeman und Jim Broadbent drehen Dickens-Geistergeschichte für die BBC

Die BBC bringt mit «The Bride's Chamber» eine neue Weihnachts-Geistergeschichte nach Dickens-Tradition auf den Bildschirm. In den Hauptrollen stehen Martin Freeman und Jim Broadbent, weitere Darsteller sind Adrian Scarborough und Joe Armstrong.

Martin Freeman und Jim Broadbent drehen Dickens-Geistergeschichte für die BBC
Martin Freeman & Jim Broadbent Set For Dickensian Christmas Ghost Story ‘The Bride’s Chamber’ At The BBC

Die BBC setzt ihre Tradition der weihnachtlichen Geistergeschichten fort und hat für die neue Produktion «The Bride's Chamber» zwei der bekanntesten britischen Schauspieler verpflichtet. Martin Freeman, bekannt aus «The Hobbit» und «Sherlock», sowie Jim Broadbent, der unter anderem in «The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry» und der «Bridget Jones»-Reihe zu sehen war, übernehmen die Hauptrollen in der Dickens'schen Geschichte.

Das Duo wird von Adrian Scarborough und Joe Armstrong unterstützt. Scarborough ist dem Publikum aus Serien wie «The Chelsea Detective» und «Gavin & Stacey» vertraut, Armstrong wurde unter anderem durch «Happy Valley» bekannt. Die Besetzung deutet darauf hin, dass die BBC auch bei dieser Produktion auf eine Mischung aus erfahrenen Charakterdarstellern und bekannten Gesichtern des britischen Fernsehens setzt.

Die Handlung von «The Bride's Chamber» ist bislang nur in Grundzügen bekannt. Die Produktion wird als Dickens'sche Weihnachts-Geistergeschichte beschrieben, also als Erzählung, die in der Tradition von Charles Dickens' berühmter «Weihnachtsgeschichte» steht. Solche Stoffe verbinden typischerweise übernatürliche Elemente mit moralischen Fragen und einer winterlichen, viktorianisch anmutenden Atmosphäre. Die BBC hat mit weihnachtlichen Geistergeschichten in der Vergangenheit immer wieder ein Publikum erreicht, das an klassischen Grusel- und Familienstoffen interessiert ist.

Für Martin Freeman ist es eine Rückkehr zu einem Stoff, der britische Fernsehtradition und literarische Vorlagen verbindet. Der Schauspieler hat in seiner Karriere mehrfach Figuren gespielt, die zwischen Alltagsnähe und fantastischen Welten angesiedelt sind. Jim Broadbent wiederum gilt als einer der wandlungsfähigsten britischen Darsteller und hat in Literaturverfilmungen, Historienfilmen und Komödien gleichermaßen überzeugt. Die Kombination beider Namen dürfte das Interesse an der Produktion über das übliche Weihnachtsprogramm hinaus steigern.

Die Ankündigung fällt in eine Zeit, in der Sender und Streamingdienste verstärkt auf saisonale Eventprogrammierung setzen. Weihnachtliche Geistergeschichten haben im britischen Fernsehen eine lange Tradition und werden oft als hochwertige Einzelstücke produziert, die sich von der üblichen Serienflut abheben. Die BBC hat dieses Format in den vergangenen Jahren immer wieder aufgegriffen und mit namhaften Besetzungen ausgestattet.

Weitere Details zu Handlung, Regie und Ausstrahlungstermin von «The Bride's Chamber» sind bislang nicht bekannt. Die Produktion befindet sich offenbar in einem frühen Stadium, in dem zunächst die Besetzung verkündet wurde. Ob die Geschichte an eine konkrete Dickens-Vorlage angelehnt ist oder eine eigenständige Erzählung im Stil des Autors darstellt, ist unklar. Klar ist jedoch, dass die BBC mit Freeman und Broadbent zwei Schauspieler gewinnen konnte, die für literarische und historische Stoffe ebenso stehen wie für populäres Kino.

Für das junge Publikum, das Junkr erreicht, ist die Meldung vor allem ein Hinweis darauf, dass klassische Stoffe und Weihnachtstraditionen im Fernsehen weiterhin gepflegt werden. Geistergeschichten haben in der Popkultur Konjunktur, sei es in Serien, Filmen oder Erzählformaten. Die Besetzung mit Freeman und Broadbent verbindet dabei Generationen: Freeman ist für jüngere Zuschauer mit «Sherlock» und dem Marvel-Universum präsent, Broadbent für ein Publikum, das britische Filmgeschichte und Literaturverfilmungen verfolgt.

Die BBC hat den Starttermin und weitere Details noch nicht offiziell bestätigt. Es bleibt abzuwarten, ob «The Bride's Chamber» wie viele Weihnachts-Geistergeschichten als abendfüllender Fernsehfilm oder als Teil einer Anthologie erscheint. Die Besetzung legt nahe, dass der Sender auf ein hochkarätiges Einzelstück setzt, das in der Weihnachtszeit für Gesprächsstoff sorgen soll.

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Lukas Seifert

Autor

Sportredakteur

Lukas Seifert berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.