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Sonntag, 23. August 2026 · Berlin

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Kultur 4 Min. Lesezeit Von

IGN kürt die besten Filme des Jahres 2026: Diese Werke begeistern die Kritiker

IGN hat die bislang am besten bewerteten Filme des Jahres 2026 zusammengestellt. Nur ein Werk erreichte die Höchstwertung von 10 von 10 Punkten. Die Liste umfasst Überraschungshits, Festivalpremieren und große Studio-Produktionen.

IGN kürt die besten Filme des Jahres 2026: Diese Werke begeistern die Kritiker
IGN's Top Reviewed Movies of 2026 So Far

Die Filmkritik von IGN hat ihre bisherigen Höhepunkte des Kinojahres 2026 gekürt. In einer aktuellen Übersicht versammelt das Portal alle Produktionen, die von den hauseigenen Rezensenten mit einer Wertung von 8 von 10 Punkten oder besser bedacht wurden. Nur ein einziger Film schaffte es bislang auf die perfekte Punktzahl von 10 von 10 – und der startet offiziell erst im November in den Kinos.

Bei diesem Meisterwerk handelt es sich um das Drama „Josephine“ von Regisseurin Beth de Araújo. Der Film feierte seine Premiere beim Sundance Film Festival und erzählt die Geschichte eines achtjährigen Mädchens, das einen sexuellen Übergriff beobachtet und lernen muss, eigene Stärke zu finden, als ihre Eltern ihr nicht helfen können. Die Kritik lobt vor allem die Darstellung des jungen Schauspielers Mason Reeves, der eine der beeindruckendsten Kinderperformances der letzten Jahre abgeliefert habe. Auch Channing Tatum und Gemma Chan überzeugen in den Rollen der überforderten Eltern. Das Werk wird als „viszeral, sanft und letztlich erschütternd“ beschrieben.

Mit 9 von 10 Punkten folgt dicht dahinter der Survival-Thriller „Send Help“ von Kult-Regisseur Sam Raimi. Der Film, der bereits auf Hulu und Disney+ gestreamt werden kann, schickt Rachel McAdams und Dylan O’Brien in ein packendes Abenteuer auf einer Insel. Die Rezension beschreibt das Werk als „erstaunliche und sadistisch fröhliche“ Genre-Übung, die mit Erwartungen spielt und den Zuschauer bis zur letzten Minute fesselt. Ebenfalls mit 9 Punkten bewertet wurde die Mockumentary-Komödie „Nirvanna the Band the Show the Movie“, in der die kanadischen Comedians Matt Johnson und Jay McCaroll als erfolglose Indie-Musiker auftreten, die um jeden Preis einen großen Auftritt ergattern wollen.

Eine weitere Überraschung der Liste ist „EPiC: Elvis Presley in Concert“ von Baz Luhrmann. Der Film, der auf Paramount+ verfügbar ist, wird als „atemberaubende Hommage“ an den King of Rock ’n’ Roll gefeiert. Luhrmann gelinge es, die Energie und Menschlichkeit Presleys auf die Leinwand zu bringen, auch wenn der Film eher den Künstler als den Privatmenschen zeige. Mit 8 Punkten schafften es zudem das Beziehungsdrama „The Drama“ mit seiner „absurden, aber emotional wahren“ Geschichte über die Angst vor Nähe sowie der Charli-XCX-Film „Erupcja“, der als bestes Werk der Sängerin und zugleich als Höhepunkt im Schaffen des Regisseurs Pete Ohs gilt.

Auch das Biopic „Tony“ über den jungen Anthony Bourdain fand großen Anklang. Regisseur Matt Johnson, der mit seinem zweiten Film des Jahres gleich zweimal in der Liste vertreten ist, liefert laut Kritik eine „energiegeladene“ Coming-of-Age-Geschichte über die Geburt von Kreativität. Abgerundet wird die Auswahl durch den Animationsfilm „Batman: Knightfall Part 1 – Knightfall“, der beim Festival in Annecy Premiere feierte. Nach der enttäuschenden „Crisis“-Trilogie markiere der Film eine Rückkehr zur Stärke der DC-Zeichentrickreihe und biete ein packendes psychologisches Porträt von Batman und seinem neuen Erzfeind.

Marlene Brandt

Autor

Kulturkorrespondentin

Marlene Brandt berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.