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Dafne Keen berichtet, sie habe als Elfjährige in Hollywood Kokain angeboten bekommen

Die heute 21-jährige Schauspielerin, die durch «Logan» bekannt wurde, schildert in einem Podcast Erfahrungen aus ihrer Kindheit im Filmgeschäft. Zugleich lobt sie den Einsatz ihres Co-Stars Hugh Jackman für den Schutz ihrer Arbeitszeiten.

Dafne Keen berichtet, sie habe als Elfjährige in Hollywood Kokain angeboten bekommen
© variety.com

Die Schauspielerin Dafne Keen hat öffentlich gemacht, dass ihr bereits als Elfjährige in Hollywood Kokain angeboten wurde. Die heute 21-Jährige sprach darüber im Podcast «Inside of You». Wer ihr die Droge angeboten hat, wo und genau wann das geschah, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Keen wurde einem großen Publikum vor allem durch den Film «Logan» aus dem Jahr 2017 bekannt. Darin spielte sie an der Seite von Hugh Jackman die Figur Laura, auch bekannt als X-23. Den Dreh bestritt sie als Minderjährige. Der Film markierte ihren Durchbruch, und genau in dieser Phase befand sie sich noch im Kindesalter, während sie in einer Branche arbeitete, die für junge Darstellerinnen und Darsteller besondere Schutzregeln verlangt.

In dem Gespräch hob Keen hervor, dass Hugh Jackman während der Dreharbeiten dafür gesorgt habe, dass niemand ihre Arbeitszeiten ausnutzte. Sie beschrieb diesen Einsatz als wichtige Unterstützung in einer Zeit, in der sie selbst noch sehr jung war. Das Gespräch bot Raum für ihre persönliche Rückschau, sodass sich ihre Sicht auf die damaligen Erfahrungen nachvollziehen lässt. Ob und in welchem Umfang es am Set zu weiteren Problemen kam, lässt sich aus ihren Aussagen nicht vollständig ableiten.

Die Schilderungen stammen aus einem Podcast und sind bislang vor allem als persönliche Erinnerungen einer heute erwachsenen Frau zu verstehen. Die Meldung über die Äußerungen verbreitete sich über die Berichterstattung von Entertainment Weekly, die ursprüngliche Berichterstattung stammt vom Branchenmagazin Variety. Weitere Details, etwa zu beteiligten Personen oder zu Orten und Zeitpunkten, lagen in den vorliegenden Quellen nicht vor und werden deshalb hier nicht ergänzt.

Der Fall reiht sich in eine breitere Debatte über den Umgang mit Kindern und Jugendlichen in der Unterhaltungsbranche ein. Immer wieder berichten ehemalige junge Darstellerinnen und Darsteller davon, dass sie früh mit Erwachsenenwelten, Drogen oder überlangen Arbeitstagen konfrontiert wurden. Keens Schilderung zeigt, wie wichtig klare Regeln, verlässliche Schutzmechanismen und Ansprechpersonen am Set sind, die im Zweifel für die jungen Beteiligten einstehen. Wie die Produktion von «Logan» im Einzelnen mit solchen Fragen umging, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

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Moritz Albrecht

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Redakteur vom Dienst

Moritz Albrecht berichtet für Junkr über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.